Der Nachmittag einer Tagung ist der schwierigste Teil des Tages, und meistens wurde er beim Mittagessen entschieden. Wer um 12:30 Uhr Schweinebraten mit Klößen serviert, kann um 14 Uhr keine Diskussion mehr erwarten.

Gut geplante Pausenverpflegung ist deshalb kein Sparprogramm, sondern eine Entscheidung über den Verlauf des Tages. Was funktioniert, ist ziemlich gut bekannt.

Fingerfood auf Schieferplatte mit Kaffee als Pausenverpflegung für Tagungen

Warum leichte Verpflegung den Nachmittag rettet

Nach einer schweren, kohlenhydratreichen Mahlzeit sinkt die Aufmerksamkeit spürbar ab, und das trifft alle im Raum gleichzeitig. Für den Ablauf bedeutet das: Der anspruchsvollste Programmpunkt gehört vor die Mittagspause, nicht danach.

Leichte Speisen mit Eiweiß, Gemüse und wenig Fett halten die Gruppe deutlich länger arbeitsfähig. Das ist keine Ernährungsphilosophie, sondern eine praktische Beobachtung, die jede erfahrene Trainerin bestätigt.

Pausenverpflegung: was wann bereitstehen sollte

Ankommen, ab 30 Minuten vor Beginn

Kaffee, Tee, Wasser, etwas Kleines zum Greifen. Der Zweck ist nicht das Essen, sondern dass Menschen ins Gespräch kommen, bevor die Veranstaltung beginnt.

Vormittagspause, 15 bis 20 Minuten

Obst, Nüsse, kleine herzhafte Häppchen. Frisches Wasser. Diese Pause ist zu kurz für einen Buffetaufbau, also stehen die Sachen bereit, wenn die Gruppe herauskommt.

Mittag, 45 bis 60 Minuten

Die entscheidende Pause. 45 Minuten reichen bei Fingerfood, bei einem servierten Menü sind 60 Minuten das Minimum. Kürzer sollte sie nicht sein: Wer hetzt, kommt nicht erholt zurück.

Nachmittagspause, 15 bis 20 Minuten

Hier ist etwas Süßes richtig, und zwar bewusst. Dazu noch einmal Kaffee. Der Punkt, an dem die meisten Veranstaltungen sparen, und an dem es sich am wenigsten lohnt.

Was sich als Fingerfood für Tagungen bewährt hat

  • Wraps und belegte Brotstücke, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • Gemüsesticks mit Dip, Hummus, Kräuterquark
  • Kleine Salate im Glas, mit Gabel, nicht mit Löffel
  • Quiche oder Gemüsetarte in kleinen Stücken
  • Suppe in Tassen, im Winter ausgesprochen gut angenommen
  • Obst geschnitten statt ganz, wird dann tatsächlich gegessen

Weniger geeignet: alles, was tropft, bröselt oder zwei Hände braucht. Wer im Stehen isst und gleichzeitig ein Gespräch führt, hat eine Hand frei.

Getränke: die unterschätzte Größe

Wasser gehört in den Raum, nicht nur an die Pausentheke. Eine Flasche pro Person und Vormittag ist eine realistische Kalkulation. Kaffee sollte in jeder Pause frisch sein, nicht seit zwei Stunden warm gehalten.

Denken Sie an eine gute alkoholfreie Alternative jenseits von Saft, etwa Schorlen oder Infused Water. Das kostet fast nichts und wird bemerkt.

Ernährungsformen von Anfang an mitdenken

Bei Fingerfood ist das einfacher als bei jedem Menü: Ein großer Teil des Sortiments kann von sich aus vegetarisch oder vegan sein, ohne dass es jemandem auffällt. Wichtig ist die Kennzeichnung direkt am Gericht. Mehr dazu in unserem Beitrag über veganes Catering und Allergien.

Der Ort der Pausenverpflegung

Eine Pause im selben Raum ist keine Pause. Wenn es möglich ist, sollte die Verpflegung außerhalb des Tagungsraums stehen: Das bringt Bewegung, frische Luft und einen echten Schnitt. Zusätzlich lässt sich der Raum in der Zeit lüften.

Wenn kein zweiter Raum zur Verfügung steht, hilft schon ein Bereich am anderen Ende des Saals, deutlich abgesetzt von der Bestuhlung.

Die Absprache mit der Location

  • Wann genau steht was bereit, auf die Minute des Ablaufplans abgestimmt?
  • Wird nachgelegt, wenn eine Pause länger dauert?
  • Wo stehen die Speisen, und wie viele Ausgabepunkte gibt es?
  • Wie werden Ernährungsformen und Allergene gekennzeichnet?
  • Wer räumt zwischen den Pausen ab?

Wie wir das handhaben

Im Festsaal Vernissage in Quakenbrück kommen Küche, Partyservice und Bedienung aus dem eigenen Haus. Das heißt praktisch: Die Verpflegung richtet sich nach Ihrem Ablaufplan und nicht nach festen Essenszeiten. Verschiebt sich Ihre Pause um 20 Minuten, verschiebt sich der Kaffee mit.

Drei Säle, vom kleinen Saal für bis zu 40 Personen bis zum großen Saal mit insgesamt bis zu 350 Sitzplätzen, machen es zudem meist möglich, die Pause räumlich von der Tagung zu trennen. Schicken Sie uns Ihren Ablaufplan, dann stimmen wir die Pausenverpflegung darauf ab.

Tagungsunterlagen anfordern oder unter 05431 908730 den Ablauf besprechen.

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